Kaltgepresstes an heißen Tagen

Zum knackigen Salat gibt es auf dem Wochenmarkt auch das passende Olivenöl

Bei den warmen Temperaturen schmecken knackige Salate besonders lecker. Die Zutaten wie Tomaten, Gurken und Co. gibt es natürlich frisch auf dem Wochenmarkt. Ebenso das dazugehörende i-Tüpfelchen – ein gutes Olivenöl aus dem Mittelmeerraum, wie es an einigen Ständen erhältlich ist.

Am Stand von Georgios Kanellopoulos stammt das „flüssige Gold des Südens“ aus der im Süden der griechischen Halbinsel Peloponnes gelegenen Region Kalamata. „Olivenöl wird bei meinen deutschen Kunden immer beliebter“, betonte der Händler. Waren es anfangs vorwiegend junge Leute, habe mittlerweile auch die ältere Generation das Öl für sich entdeckt und wisse ein naturbelassenes Öl aus eigenem Anbau ohne chemische Zusatzstoffe und ohne Pestizide zu schätzen.

Die Familie Kanallopoulos erntet die Oliven zwischen November und Dezember. „Auf schonendste Art mit einem länglichen Stock, mit dem vorsichtig auf die Äste geschlagen wird“, so der Händler. Die reifen Oliven fallen in ausgelegte Fangnetze und werden gleich am Erntetag in der Ölmühle gepresst. Nach der Kaltpressung werde das Öl offen in Fässern gelagert, um einen milden Geschmack zu erzielen und die eigene, natürliche Filterung zu gewährleisten.

In manchen deutschen Haushalten herrscht immer noch Unsicherheit, ob Olivenöl auch zum Kochen und Braten verwendet werden kann. „Ein gutes naturbelassenes Olivenöl eignet sich für jede Art der Zubereitung und ist somit ein Multitalent in der Küche“, betont der Fachmann. Gesund ist es außerdem, enthält es doch ungesättigte Fettsäuren und Vitamine – beispielsweise Vitamin E.

An heißen Sommertagen erfrischt sich die Familie Kanellopoulos gern mit einem schnell zubereiteten Bauernsalat. Verschiedenfarbige Tomaten werden in mundgerechte Stücke geschnitten und mit Olivenöl begossen und vermengt. Damit beides sich optimal miteinander verbinden kann, die weiteren Zutaten erst einige Minuten später zugeben, nämlich verschiedenfarbige Paprikastückchen, in dünne Scheiben geschnittene Zwiebeln, gewürfelten Schafskäse, Salz und Pfeffer sowie einige Scheiben einer Gurke, möglichst einer Minigurke, da sie weniger wässrig ist als eine große. Alles gut vermengen und mit etwas Olivenöl beträufeln. Diese bunte Vielfalt sieht nicht nur gut aus, sondern schmeckt auch so – am besten mit Baguette oder einem kräftigen Bauernbrot, um die Soße zu dippen. Wer möchte, kann dem Salat noch etwas Essig beifügen. „Wir essen ihn am liebsten ohne“, sagt Kanellopoulos.

Georgios Kanellopoulos hat die Zutaten für einen griechischen Bauernsalat zusammengestellt.

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